10.09. – 01.10.2023

zweitausenDREIundzwanzig

Vernissage: Sonntag 10.09.2023 um 11 Uhr (geöffnet bis 13 Uhr) 

Ausstellungsdauer: 10.09. – 01.10.2023   

Öffnungszeiten: Sa + So 14 – 17 Uhr

BKG Studio im Kolkmannhaus OG3

Hofaue 55, Innenhof

42103 Wuppertal

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Petra Frixe zeigt Arbeitsbeispiele aus drei Serien, in den Techniken Malerei, Zeichnung und Collage. Ein verbindendes Grundthema ist dabei die Auseinandersetzung mit dem horizontalen, linearen Verlauf innerhalb eines großen Raum-Zeit-Gefüges. Die Künstlerin betrachtet ihr Leben und ihre Arbeit als  einen solchen Verlauf, stets eingebunden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: „Wir haben aus dem einen gelernt und hinterlassen im anderen unsere Spuren“.  Die Arbeiten erzählen von Veränderung, Verschiebungen, von dem was vom Tage übrig bleibt, aber auch von den Brüchen im linearen Verlauf eines Lebens.

 

Hassan Hashemi konzentriert sich auf die Abstraktion, in Anlehnung an das Informel. Zu sehen sind unterschiedliche Formate, jedes Bild ein Unikat. 

Hashemi gelingt es immer wieder durch die spezielle Art seines Pinselstriches scheinbar unkontrolliertes unter Kontrolle zu bringen. Er präsentiert eine Auswahl neuer Malereien, die den Bildprozess über das Einzelbild hinaustreiben und es in einen sich allmählich aufbauenden Kontext eines prozesshaft wachsenden Gesamtbildes einfügen. Es entstehen unabschließbare Bildräume, in dem es keine starren Strukturen gibt. Alle Elemente sind Teil einer Struktur in Bewegung. Architektur und Landschaft werden höchstens in Andeutungen verarbeitet, die Konzentration liegt auf Farbe, Komposition  und die Bewegung der Farbe, wobei „Gold“ zum Teil eine wichtige Rolle spielt.

 

Christian Stüben hatte die Idee zu seiner Serie „grünzeuX“ bei einem Flug in den Urlaub. Auf dem Flughafen erhaschte er einen Blick auf einen der Gepäck-Röntgenscanner und fragte sich, wie wohl das Innenleben von Blumen und Pflanzen aussehen könnte. Es dauerte dann einige Jahre und viele Telefonate, bis Stüben sein Projekt verwirklichen konnte: In einer röntgenologischen Praxis erhielt er die Möglichkeit Pflanzen und Blüten zu durchleuchten. Anschließend werden die so  entstehenden schwarz-weißen Röntgenbilder von Hand koloriert, was jedesmal noch viel Arbeit erfordert. Und immer wieder erstaunt die innere Zartheit der Gebilde.